Über Uns
Ihre Haut in besten Händen – wir freuen uns, Sie in unserer Praxis für Dermatologie begrüßen zu dürfen. Mit langjähriger Erfahrung, modernster Technik und einem ganzheitlichen Behandlungsansatz bieten wir Ihnen individuelle Lösungen für gesunde und schöne Haut. Ob medizinische Dermatologie, ästhetische Behandlungen oder Hautkrebsvorsorge – bei uns stehen Sie und Ihre Haut im Mittelpunkt.

Unser Team

Dr. med. Jelena Schönfeld
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie
Ausbildung zur Fachärtzin für Dermatologie und Venerologie sowie Tätigkeit an der Hautklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von 2007 bis 2015.
Von 2015 bis 2020 angestellte Fachärztin in Halle
Seit Januar 2020 Niederlassung in eigener Praxis, seit Oktober 2021 gemeinsam mit Frau Dr. med. Isa Sofie Hausmann
Spezielle Qualifizierung und Tätigkeitsschwerpunkte:
- Operative Dermatologie
- Blepharoplastik (operative Oberlidstraffung)
- Lasermedizin
- Ästhetische Dermatologie
- Genehmigung zur Durchführung der psychosomatischen Grundversorgung
Dr. med. Isa Sofie Hausmann
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie
Ausbildung zur Fachärztin für Dermatologie und Venerologie sowie Tätigkeit an der Hautklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von 2007 bis 2015.
März 2015 bis September 2021 angestellte Fachärztin in Halle
Oktober 2021 Niederlassung in eigener Praxis gemeinsam mit Frau Dr. med. Jelena Schönfeld
Spezielle Qualifizierung und Tätigkeitsschwerpunkte:
- Operative Dermatologie
- Lasermedizin
- Ästhetische Dermatologie
- Genehmigung zur Durchführung der psychosomatischen Grundversorgung


Douha Shahin
Weiterbildungsassistentin

Beatrice Schellenbeck
Leitende MFA

Claudia Krümmling
MFA, Labor

Nicole Jahr
MFA, Anmeldung

Carolin Schmidt
MFA, Kosmetik

Stephanie Jentsch
MFA, OP

Allgemeine Dermatologie
Ihre Haut – unser Fachgebiet. Für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden.
Die Allgemeine Dermatologie beschäftigt sich mit der Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen der Haut, Haare und Nägel. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersicht häufiger dermatologischer Erkrankungen sowie Informationen zu Symptomen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten.
Akne
Akne ist weit mehr als ein kosmetisches Problem – sie ist eine entzündliche Hauterkrankung, die das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen kann. Sie betrifft nicht nur Jugendliche, sondern auch viele Erwachsene. In unserer Hautarztpraxis bieten wir eine gezielte Behandlung von Akne an – individuell angepasst an Hauttyp, Schweregrad und Lebenssituation.
Häufige Formen der Akne:
- Akne vulgaris: Die häufigste Form, tritt meist in der Pubertät auf, mit Mitessern, Pusteln und entzündeten Knoten – v. a. im Gesicht, am Rücken und auf der Brust.
- Spätakne (Akne tarda): Tritt bei Erwachsenen auf, insbesondere bei Frauen ab dem 25. Lebensjahr – oft hormonell bedingt.
- Akne conglobata: Schwere, entzündliche Akne mit tiefen Knoten, Abszessen und möglichen Narben – erfordert eine intensive Behandlung.
- Kosmetisch oder mechanisch bedingte Akne: Durch ungeeignete Pflegeprodukte, Reibung oder Berufseinflüsse ausgelöst.
Unser Behandlungsansatz:
- Gründliche Anamnese & ggf. weiterführende Diagnostik
- Individuell abgestimmte Therapie:
- Medizinische Pflegeprodukte (dermatologisch empfohlen)
- Topische Wirkstoffe (z. B. Retinoide, Azelainsäure, Benzoylperoxid)
- Systemische Therapie bei schwereren Formen (Antibiotika, Isotretinoin)
- Radiofrequenz Microneedling (als Selbstzahlerleistung)
Unsere Ziele:
- Narbenbildung vermeiden
- Entzündungen gezielt reduzieren
- Neue Unreinheiten verhindern
- Langfristige Hautbildverbesserung
Ekzemerkrankungen
Ekzeme gehören zu den häufigsten entzündlichen Hauterkrankungen und betreffen Menschen jeden
Alters. Sie äußern sich meist durch Rötungen, Juckreiz, Schuppung oder Bläschenbildung und können sowohl akut als auch chronisch verlaufen.
Häufige Ekzemformen:
- Atopisches Ekzem (Neurodermitis): Häufig bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen. Typisch sind trockene, juckende Hautareale, bei Kindern oft in den Armbeugen oder Kniekehlen, bei Erwachsenen häufig am Hals, Händen, Füßen und an den Augenlidern.
- Kontaktekzem: Ausgelöst durch Allergene (z.B. Nickel, Duftstoffe) oder irritierende Stoffe wie Reinigungsmittel.
- Seborrhoisches Ekzem: Betrifft oft das Gesicht oder die Kopfhaut – gekennzeichnet durch fettige Schuppen und Rötung.
- Dyshidrotisches Ekzem: Mit kleinen, stark juckenden Bläschen an Händen und Füßen.
- Stauungsekzem: Tritt häufig an den Unterschenkeln im Zusammenhang mit Venenerkrankungen auf.
Unsere Leistungen bei Ekzemerkrankungen:
- Gründliche Diagnostik: Anamnese, Hautbefund, ggf. Allergietests (Epikutantest) und Hautbiopsien
- Individuelle Therapiepläne: Lokaltherapie mit Cremes und Salben, systemische Therapien
- Beratung zu Pflege & Prävention: Hautschutz, Allergenvermeidung, geeignete Pflegeprodukte
Schuppenflechte (Psoriasis)
Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, von der etwa 2–3 % der Bevölkerung betroffen sind. Sie zeigt sich typischerweise durch schuppende, gerötete Hautstellen und kann nicht nur körperlich, sondern auch seelisch sehr belastend sein. Psoriasis ist zwar nicht heilbar, aber mit den richtigen Maßnahmen sehr gut behandelbar. Unser Ziel ist es, Ihre Haut zu stabilisieren, Schübe zu vermeiden und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Typische Erscheinungsformen:
- Psoriasis vulgaris (Plaque-Psoriasis): Die häufigste Form – mit stark schuppenden, oft juckenden Herden vor allem auf Ellenbogen, Knien, Kopfhaut oder Rücken.
- Psoriasis inversa: Tritt in Hautfalten auf, z. B. in der Achselhöhle oder Leiste, oft ohne starke Schuppung.
- Psoriasis pustulosa: Mit Bläschen und Pustelbildung, meist an Händen und Füßen.
- Nagelpsoriasis: Veränderungen an Fingernägeln oder Fußnägeln, oft mit punktförmigen Vertiefungen oder Verfärbungen.
- Psoriasis-Arthritis: Gelenkbeteiligung mit Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkter Beweglichkeit.
Unsere Leistungen bei Psoriasis:
- Individuelle Betreuung: Langfristige Begleitung mit regelmäßigen Kontrollen und Anpassung der Therapie
- Präzise und ausführliche Diagnostik
- Moderne Therapiekonzepte:
- Lokalbehandlung mit speziellen Salben und Cremes
- Systemische Therapien, meist mit Biologika – hochwirksame Medikamente, die gezielt in das Immunsystem eingreifen
Rosazea (Cuperose)
Rosazea ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft. Sie tritt meist ab dem 30. Lebensjahr auf und zeigt sich durch anhaltende Rötungen, sichtbare Äderchen, Pusteln oder Schwellungen. Viele Betroffene empfinden die Hautveränderungen als störend oder belastend – umso wichtiger ist eine frühzeitige, individuell angepasste Therapie.
Typische Anzeichen einer Rosazea:
- Diffuse Rötung – meist im Bereich von Wangen, Nase, Stirn oder Kinn
- Erweiterte Äderchen (Teleangiektasien)
- Entzündliche Pusteln und Papeln – ähnlich wie bei Akne, aber ohne Mitesser
- Empfindliche, brennende Haut
- Flush – anfallsweise Rötungen und Wärmegefühl im Gesicht, insbesondere nach Genuss bestimmter Lebensmittel (meist Kaffee, Alkohol, scharfe, würzige Gerichte)
- Gewebewucherungen (in ausgeprägten Fällen), z. B. an der Nase (Rhinophym)
Was wir für Sie tun:
- Langfristige Betreuung: zur Kontrolle und Linderung von Schüben
- Sichere Diagnose: durch klinische Untersuchung, ggf. Hautanalytik und Ausschluss anderer Erkrankungen (z. B. Akne, periorale Dermatitis)
- Individuelle Therapiepläne:
- Rezeptpflichtige Cremes und Gels (z. B. mit Metronidazol, Ivermectin)
- Systemische Behandlung (z. B. mit niedrig dosierten Antibiotika)
- Moderne Lasertherapie zur Entfernung erweiterter Äderchen und Rötungen
- Beratung zu Auslösern: Ernährung, UV-Schutz, Hautpflege und Stressfaktoren
Infektionskrankheiten der Haut
Unsere Haut ist täglich zahlreichen äußeren Einflüssen ausgesetzt – darunter auch Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten. Infektionen der Haut können sich auf vielfältige Weise äußern: von harmlosen, aber unangenehmen Symptomen bis hin zu ernsthaften Hautveränderungen. Eine frühzeitige und gezielte Behandlung ist entscheidend, um Beschwerden zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.
In unserer Hautarztpraxis bieten wir eine umfassende Diagnostik und Therapie aller infektiösen Hauterkrankungen – auf Basis dermatologischer Fachkompetenz und mit individueller Betreuung.
Häufige infektiöse Hauterkrankungen:
- Bakterielle Infektionen:
- Impetigo (Borkenflechte)
- Follikulitis, Furunkel, Abszesse
- Erysipel (Wundrose)
- Virale Infektionen:
- Herpes simplex (Lippenherpes, Genitalherpes)
- Herpes zoster (Gürtelrose)
- Warzen (HPV-bedingt), Dellwarzen (Mollusken)
- Pilzinfektionen (Mykosen):
- Fußpilz, Nagelpilz, Hautpilz
- Hefepilzinfektionen (z. B. in Hautfalten oder Schleimhäuten)
- Parasitäre Hauterkrankungen:
- Skabies (Krätze)
- Kopfläuse, Filzläuse
Unsere Leistungen:
- Hygiene- und Präventionsberatung: zur Vermeidung von Wiederansteckung oder Ausbreitung – wichtig auch im familiären oder sozialen Umfeld
- Zielgerichtete Diagnostik: Abstriche, mikroskopische Untersuchungen, Pilzkulturen, ggf. PCR-Tests
- Effektive Therapie: Lokalbehandlung (Cremes, Lösungen), systemische Medikation bei Bedarf
Autoimmunerkrankungen der Haut
Autoimmunerkrankungen der Haut entstehen, wenn das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise Strukturen der Haut angreift. Diese seltenen, aber oft chronisch verlaufenden Erkrankungen erfordern eine präzise Diagnostik und eine individuell angepasste, fachärztlich begleitete Therapie.
Wichtige Autoimmunerkrankungen der Haut:
- Lupus erythematodes: Eine komplexe Erkrankung, die Haut, Gelenke und innere Organe betreffen kann. Häufig zeigt sich zunächst ein schmetterlingsförmiger Ausschlag im Gesicht oder lichtempfindliche Hautveränderungen.
- Sklerodermie (systemische Sklerose): Verhärtungen und Verdickungen der Haut, teils auch innerer Organe – meist verbunden mit Durchblutungsstörungen an den Fingern und Zehen (Raynaud-Syndrom).
- Dermatomyositis: Kombination aus Muskelschwäche und charakteristischen Hautveränderungen (z. B. violette Verfärbungen an Augenlidern und Fingergelenken).
- Blasenbildende Autoimmundermatosen:
- Pemphigus vulgaris: Mit schmerzhaften Blasen und Erosionen an Haut und Schleimhäuten
- Bullöses Pemphigoid: Meist bei älteren Menschen, mit prallen Blasen und starkem Juckreiz
- Vitiligo (Weißfleckenkrankheit): Autoimmunbedingter Pigmentverlust mit deutlich abgegrenzten weißen Hautarealen – nicht gefährlich, aber kosmetisch oft belastend
Unser diagnostischer und therapeutischer Ansatz:
- Beratung & Begleitung: Unterstützung bei Krankheitsbewältigung, Aufklärung über Triggerfaktoren und Möglichkeiten der Hautpflege
- Umfassende Diagnostik: Hautbiopsien, Blutuntersuchungen (Autoantikörper-Profile), ggf. Zusammenarbeit mit Rheumatologie oder Immunologie
- Individuelle Therapieplanung:
- Entzündungshemmende Lokaltherapien (Kortikosteroide, Calcineurininhibitoren)
- Systemische Therapien (z. B. Immunsuppressiva, Biologika)
- Langfristige Betreuung: Verlaufsbeobachtung, Therapieanpassung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Hauttumorerkrankungen
Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen überhaupt – und die Zahl der Neuerkrankungen steigt stetig. Dabei gilt: Je früher ein Hauttumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. In unserer Hautarztpraxis sind wir auf die Früherkennung, Diagnose und Behandlung von gut- und bösartigen Hauttumoren spezialisiert.
Häufige gutartige Hauttumoren:
- Seborrhoische Keratosen (Alterswarzen)
- Lipome (Fettgewebsknoten)
- Fibrome (Hautanhängsel)
- Hämangiome (Blutschwämmchen)
- Muttermale
Diese Veränderungen sind meist harmlos, können aber aus ästhetischen oder funktionellen Gründen entfernt werden.
Bösartige Hauttumoren (Hautkrebs):
- Basalzellkarzinom (Basaliom): Häufigster Hautkrebs, wächst lokal zerstörend, bildet selten Metastasen
- Plattenepithelkarzinom (Spinaliom): Kann sich aus aktinischen Keratosen (Hautkrebsvorstufen) entwickeln; Risiko für Metastasierung ist höher
- Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs): Aggressiver Hauttumor, oft aus einem Muttermal – frühes Erkennen ist lebenswichtig!
Unsere Leistungen:
- Hautkrebsvorsorge (Screening): Regelmäßige Ganzkörperuntersuchung mit Auflichtmikroskopie
- Videodermatoskopie: Hochauflösende Analyse von Pigmentmalen und Verlaufsbeobachtung mit dem “FotoFinder” System
- Entfernung von Hautveränderungen: Chirurgisch, schonend und mit hohem ästhetischen Anspruch
- Behandlung von Hautkrebsvorstufen: z. B. mittels ablativen Laser, photodynamischer Therapie (PDT) oder medikamentöser Therapie
- Nachsorge und Langzeitbetreuung: Betreuung nach Hautkrebsdiagnose zur frühzeitigen Erkennung von Rückfällen oder Zweittumoren
Wann ist eine Untersuchung sinnvoll?
Juckreiz, Blutungen oder Schmerzen an Hautveränderungen
Veränderungen in Größe, Farbe oder Form eines Muttermals
Neu aufgetretene Knoten, raue Stellen oder schlecht heilende Wunden

Hautkrebsscreening und Tumornachsorge – Vorsorge und Sicherheit für Ihre Haut

Hautkrebsscreening mit FotoFinder – Hightech für Ihre Hautgesundheit
Moderne Hautkrebsvorsorge mit digitaler Auflichtmikroskopie
In unserer Praxis bieten wir Ihnen zusätzlich ein besonders präzises Hautkrebsscreening mit dem innovativen FotoFinder-System an. Dieses Verfahren kombiniert hochauflösende Bildgebung mit der digitalen Dokumentation von Muttermalen – für maximale Sicherheit bei der Früherkennung von Hautkrebs, insbesondere des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom).
Was ist der FotoFinder?
Der FotoFinder ist ein medizinisches Hightech-System zur digitalen Hautkartierung (Bodymapping) und zur automatisierten Verlaufskontrolle von Hautveränderungen. Dabei werden Muttermale und andere Hautläsionen mithilfe eines speziellen Dermatoskops in höchster Auflösung aufgenommen und gespeichert. Das System erkennt kleinste Veränderungen bei Folgeterminen – selbst dann, wenn sie mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbar sind.

Vorteile des Hautkrebsscreenings mit FotoFinder:
- Früherkennung auf höchstem Niveau: Ideal bei vielen Muttermalen, auffälligen Leberflecken oder familiärer Vorbelastung
- Dokumentation im Zeitverlauf: Frühzeitige Erkennung neuer oder sich verändernder Hautveränderungen
- Schonend & schmerzfrei: Keine Strahlung, keine Hautverletzung, keine Wartezeit
- Ideal auch zur Verlaufskontrolle nach Hautkrebs
Für wen ist das FotoFinder-Screening besonders sinnvoll?
- Wunsch nach maximaler Sicherheit bei der Hautkontrolle
- vielen oder atypischen Muttermalen (Naevi)
- heller Haut und hoher Sonnenempfindlichkeit
- familiärer Vorbelastung durch Hautkrebs
- bereits entfernten Hautkrebs (zur Nachsorge)
Tumornachsorge an der Haut: Nach der Behandlung ist vor der Kontrolle
Wurde bei Ihnen bereits ein Hautkrebs diagnostiziert und behandelt, ist eine regelmäßige Tumornachsorge entscheidend. Ziel der Nachsorge ist es, ein Wiederauftreten (Rezidiv) frühzeitig zu erkennen, neue Tumoren rechtzeitig zu entdecken und die Behandlungsergebnisse dauerhaft zu sichern.
In unserer Praxis begleiten wir Sie engmaschig und individuell abgestimmt – abhängig von der Art und Ausbreitung des Hauttumors. Die Nachsorge umfasst:
- Eine gründliche Untersuchung der Haut, ggf. inklusive des Lymphknotenstatus
- Kontrolle früherer Operationsstellen oder auffälliger Hautareale
- Auflichtmikroskopie und ggf. ergänzende Diagnostik
- Beratung zum UV-Schutz und Hautpflege
- Dokumentation und langfristige Verlaufskontrolle
Die Intervalle der Nachsorge richten sich nach den aktuellen Leitlinien und werden mit Ihnen individuell abgestimmt – meist erfolgt sie in den ersten Jahren nach der Diagnose in 3- bis 6-monatigen Abständen.
Hautkrebsscreening: Früherkennung kann Leben retten
Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit – doch er lässt sich bei frühzeitiger Diagnose sehr gut behandeln. Beim Hautkrebsscreening untersuchen wir Ihre gesamte Haut sorgfältig auf auffällige Hautveränderungen, wie zum Beispiel Frühformen von weißen Hautkrebs (aktinische Keratosen), Basalzellkarzinome, Plattenepithelkarzinome oder das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs).
Diese Untersuchung ist schmerzfrei, nicht-invasiv und dauert meist nur wenige Minuten. Dabei setzen wir stets moderne Hilfsmittel wie die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie) ein, um auffällige Hautveränderungen besser beurteilen zu können.
Ab dem 35. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen das Hautkrebsscreening alle zwei Jahre – auf Wunsch kann es jedoch auch früher oder in kürzeren Intervallen durchgeführt werden (z. B. bei familiärer Vorbelastung, vielen Leberflecken oder hellem Hauttyp).

Was Sie vor dem Hautkrebsscreening beachten sollten:
Am Tag der Untersuchung:
- Keine Cremes, Lotionen oder Make-up auftragen: Diese können Muttermale und Hautveränderungen überdecken und die Beurteilung erschweren.
- Verzichten Sie auf Nagellack: Bei bestimmten Formen von Hautkrebs (z. B. subunguales Melanom) ist eine Begutachtung der Nägel notwendig.
- Tragen Sie bequeme Kleidung: Die Untersuchung erfolgt am gesamten Körper, daher ist es hilfreich, Kleidung leicht ablegen zu können.
Keine frische UV-Belastung:
Vermeiden Sie intensive Sonnenbäder oder Solariumbesuche in den Tagen vor dem Screening. Gebräunte Haut kann die Beurteilung erschweren, da Pigmentveränderungen weniger gut erkennbar sind.
Vorbereitung zu Hause:
Achten Sie auf auffällige Hautveränderungen: Notieren Sie sich neue oder sich verändernde Muttermale, juckende oder blutende Stellen.
Für spezielle Gruppen:
- Kinder & Jugendliche: Bei familiärer Vorbelastung oder vielen Muttermalen kann auch hier ein Screening sinnvoll sein.
- Schwangere & Stillende: Das Screening kann auch in der Schwangerschaft durchgeführt werden.
Allergologische Diagnostik und Therapie
Viele Hauterkrankungen haben eine allergische Ursache – von chronischem Juckreiz über Ekzeme bis hin zu Nesselsucht. In unserer dermatologischen Praxis bieten wir Ihnen eine umfassende allergologische Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie, um die Auslöser Ihrer Beschwerden gezielt zu identifizieren und wirksam zu behandeln.
Allergologische Diagnostik:
Allergien entstehen, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe überreagiert. Um diese Allergene zu erkennen, setzen wir in unserer Praxis moderne und bewährte Testverfahren ein:
Pricktest (Soforttyp-Allergien, Typ I)
Beim Pricktest werden allergenhaltige Lösungen (z. B. Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare) auf die Haut aufgetragen und leicht eingeritzt. Eine Reaktion (Rötung, Quaddel) innerhalb von 20 Minuten weist auf eine Soforttyp-Allergie hin, z. B. Heuschnupfen oder allergisches Asthma.
Epikutantest (Spättyp-Allergien, Typ IV)
Beim Epikutantest („Pflastertest“) werden Kontaktallergene (z. B. Nickel, Duftstoffe, Konservierungsmittel) auf dem Rücken aufgeklebt. Die Reaktionen werden nach 48 und 72 Stunden beurteilt. Dieses Verfahren ist besonders hilfreich bei Verdacht auf Kontaktallergien.
Blutuntersuchungen (spezifisches IgE)
Ergänzend führen wir Laboranalysen durch, um allergieauslösende Antikörper (IgE) im Blut zu messen – sinnvoll bei unklaren Befunden, Hautreaktionen oder zur Risikoabschätzung bei bestimmten Allergien.
Individuelle allergologische Therapie: Nachhaltige Linderung
Basierend auf den Testergebnissen entwickeln wir ein auf Sie zugeschnittenes Therapiekonzept:
- Allergenkarenz – gezielte Vermeidung des Auslösers (z. B. bei Kontaktallergien oder Tierhaarallergie)
- Medikamentöse Behandlung – z. B. Antihistaminika, kortisonhaltige Präparate, entzündungshemmende Cremes
- Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) – langfristige Toleranzentwicklung gegenüber Pollen, Milben & Co.
- Hautpflege- und Schutzkonzepte – bei allergisch bedingten Hauterkrankungen
- Begleitende Beratung – z. B. zu Ernährung, Arbeitsplatzexposition oder kosmetischen Produkten

So bereiten Sie sich auf Ihren Allergietest vor:
Für aussagekräftige Testergebnisse bitten wir Sie, 5 Tage vor dem Testtermin keine Antihistaminika (z. B. Cetirizin, Loratadin) oder kortisonhaltige Tabletten einzunehmen. Auch bestimmte Hautcremes oder Sonnenbäder können das Ergebnis beeinflussen. Genaue Hinweise erhalten Sie bei der Terminvergabe.
Häufige Fragen zur allergologischen Untersuchung:
Wie lange dauert die Diagnostik?
Je nach Testverfahren (Prick-, Epikutantest, Blutabnahme) planen Sie bitte 30 bis 60 Minuten ein. Beim Epikutantest sind zusätzlich Nachkontrollen nach 48 und 72 Stunden erforderlich.
Wird der Test von der Krankenkasse übernommen?
Die meisten allergologischen Basisuntersuchungen werden bei begründetem Verdacht von den gesetzlichen und privaten Kassen übernommen.
Ist die Untersuchung schmerzhaft?
Die Tests sind in der Regel gut verträglich. Es kann vorübergehend zu leichtem Juckreiz oder Rötungen kommen – schwere allergische Reaktionen sind äußerst selten.
Ästhetik
Botulinumtoxin
Botulinumtoxin – sanfte Glättung mimischer Falten
Botulinumtoxin (umgangssprachlich „Botox“) ist eine bewährte, minimalinvasive Methode zur gezielten Faltenbehandlung, insbesondere bei durch Mimik bedingten Falten. Der Wirkstoff entspannt bestimmte Gesichtsmuskeln vorübergehend – und lässt so die Haut darüber sichtbar glatter und frischer erscheinen.
Anwendungsbereiche:
- Zornesfalte (zwischen den Augenbrauen)
- Stirnfalten
- Lachfalten („Krähenfüße“)
- Nasenfalten („Bunny Lines“)
- Marionettenfalten
- Pflasterstein-Kinn
- Zusätzlich auch medizinisch: übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose-Behandlung unter den Achseln)
So funktioniert es:
- Feine Mikroinjektionen in gezielte Muskelpartien
- Die Muskelaktivität wird abgeschwächt, ohne den natürlichen Gesichtsausdruck zu verlieren
- Wirkungseintritt nach ca. 3–7 Tagen, maximale Wirkung nach 10–14 Tagen
- Haltbarkeit: ca. 3–6 Monate, je nach individueller Mimik und Stoffwechsel
Vorteile:
Sehr gute Verträglichkeit
Schnelle, effektive Behandlung ohne Ausfallzeit
Natürliches Ergebnis
Filler

Fillerbehandlungen mit Hyaluronsäure und ggf. Calciumhydroxylapatit ermöglichen eine sanfte Modellierung und Auffrischung des Gesichts. Dabei wird stabilisierte Hyaluronsäure gezielt unter die Haut injiziert, um Volumenverluste auszugleichen, Konturen zu betonen, tiefe Falten zu mildern oder die Kollagensynthese anzuregen.
Anwendungsbereiche:
- Nasolabialfalten
- Marionettenfalten
- Lippenaufbau und Lippenkontur
- Wangenaufbau
- Augenringe (Tränenrinne) bei Volumenverlust
- Glättung feiner Falten (z.B. Plisseefalten um den Mund oder Knitterfalten an den Wangen)
Behandlungsablauf:
- Vorab-Beratung zur individuellen Zielsetzung
- Injektion mit feiner Kanüle oder stumpfer Mikrokanüle
- Sofort sichtbarer Effekt, vollständige Wirkung meist nach wenigen Tagen
- Haltbarkeit: je nach Region und Präparat ca. 6–12 Monate
Vorteile:
Kombinierbar mit Botulinumtoxin
Natürliches, frisches Aussehen ohne „Maskeneffekt“
Sehr gut verträgliche Substanz (Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff)
Verödung von Besenreiser
Besenreiser sind kleine, oberflächliche Venen, meist an den Beinen sichtbar. Sie sind zwar medizinisch harmlos, werden aber oft als ästhetisch störend empfunden. In unserer Praxis bieten wir Ihnen die Verödung (Sklerosierung) dieser Gefäße in einer schonenden, ambulanten Behandlung an.
Behandlung:
- Verödung durch feine Injektionen eines gut verträglichen Sklerosierungsmittels
- Die behandelten Gefäße verschließen sich und werden vom Körper abgebaut
- Je nach Ausprägung sind mehrere Sitzungen erforderlich
Wichtig: Nach der Behandlung ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen für einige Tage sinnvoll.
Radiofrequenz Microneedling

Radiofrequenz-Microneedling – Innovative Hautverjüngung mit Tiefenwirkung
Das Radiofrequenz-Microneedling kombiniert zwei bewährte Methoden zur Hautverjüngung: das klassische Microneedling und gezielte Radiofrequenzenergie. Durch feine Nadeln werden mikroskopisch kleine Kanäle in der Haut erzeugt, während gleichzeitig Wärme in die tieferen Hautschichten abgegeben wird. Diese doppelte Stimulation regt die natürliche Kollagen- und Elastinproduktion intensiv an – für eine straffere, glattere und jugendlicher wirkende Haut.
Anwendungsgebiete:
Diese schonende und effektive Behandlung eignet sich besonders für:
- feine Linien und Falten
- erschlaffte Haut an Gesicht, Hals und Dekolleté
- Aknenarben
- Dehnungsstreifen
- Ungleichmäßiger Hautton
Wie läuft die Behandlung ab?
Nach einer gründlichen Hautreinigung und einer auf Wunsch aufgetragenen Betäubungscreme wird das Radiofrequenz-Microneedling mit einem speziellen Gerät (DeAge, intros medical Laser) durchgeführt. Zeitgleich erfolgt eine Hautkühlung. Die Behandlung dauert je nach Areal ca. 30 bis 60 Minuten. Im Anschluss kann die Haut leicht gerötet sein – ähnlich wie nach einem leichten Sonnenbrand. Diese Reaktion klingt in der Regel innerhalb weniger Stunden bis Tage ab.
Vorteile auf einen Blick:
- minimalinvasiv
- keine bis geringe Ausfallzeit
- sichtbare Hautverbesserung bereits nach wenigen Sitzungen
- anwendbar für alle Hauttypen
Fraktionierter Erbiumlaser
Der fraktionierte Erbiumlaser nutzt eine hochentwickelte Lasertechnologie, die gezielt mikroskopisch feine Impulse in die Haut abgibt. Dabei werden kleinste Hautareale kontrolliert erneuert, während umliegendes Gewebe intakt bleibt.
Diese innovative Technik stimuliert die natürliche Regeneration der Haut und fördert nachhaltig die Neubildung von Kollagen – für eine sichtbar glattere, feinere und frischere Hautstruktur.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Natürlich wirkende, langanhaltende Ergebnisse
Effektive Hautverjüngung
Verfeinerung des Hautbildes
Milderung feiner Linien und Fältchen
Verbesserung von Narben und Sonnenschäden
Individuelle Intensität – individuelle Ausfallzeit:
Die Behandlung kann je nach Hautbefund und gewünschtem Ergebnis in unterschiedlicher Intensität durchgeführt werden.
- Sanftere Behandlungen ermöglichen eine rasche gesellschaftliche Wiedereingliederung innerhalb weniger Tage.
- Intensivere Behandlungen erzielen deutlich ausgeprägtere Ergebnisse, erfordern jedoch bewusst eingeplante Regenerationszeit.
Bei einer gezielt intensiven Behandlung ist in der Regel mit einer Ausfallzeit von etwa 5 bis 7 Tagen zu rechnen.
Regeneration & Nachsorge:
Unmittelbar nach der Behandlung zeigt sich die Haut:
- deutlich gerötet
- leicht bis mäßig geschwollen
- warm, ähnlich einem intensiven Sonnenbrand
In den darauffolgenden Tagen kommt es zu:
- einer feinen Krusten- bzw. Schorfbildung
- sichtbarer Hauterneuerung und Abschuppung
Typischer Verlauf bei intensiver Behandlung:
- Tag 1–2: deutliche Rötung und Schwellung, Krustenbildung
- Tag 3–4: beginnende Abschuppung
- Tag 5–7: Abklingen der sichtbaren Hautreaktionen, deutliche Erneuerung des Hautbildes
Nach etwa einer Woche ist die Haut in der Regel wieder gesellschaftsfähig, kann jedoch noch eine leichte Reströtung aufweisen.
Ihre Rolle für ein optimales Ergebnis:
Ein exzellentes Resultat basiert nicht nur auf der Behandlung selbst, sondern auch auf konsequenter Nachsorge:
- Strikter Sonnenschutz (LSF 50) – essenziell
- Vermeidung direkter UV-Exposition für mehrere Wochen
- Verwendung speziell abgestimmter Pflegeprodukte
- Kein mechanisches Entfernen von Schüppchen oder Krusten
- Vorübergehender Verzicht auf Sport, Sauna und intensive Hitze
Ergebnis:
Nach Abklingen der Regenerationsphase zeigt sich die Haut deutlich verfeinert, glatter und frischer.
Der eigentliche Verjüngungseffekt entwickelt sich über mehrere Wochen weiter, da die Kollagenneubildung in der Tiefe der Haut fortschreitet.
Das Resultat ist eine sichtbar verbesserte Hautqualität – natürlich, harmonisch und nachhaltig.
Mesotherapie

Mesotherapie – sanfte Hautregeneration mit Tiefenwirkung
Die Mesotherapie ist ein minimalinvasives Verfahren, das gezielt zur Hautverjüngung, Revitalisierung und bei bestimmten dermatologischen Beschwerden eingesetzt wird. Dabei werden individuell abgestimmte Wirkstoffcocktails – bestehend aus Vitaminen, Hyaluronsäure, Antioxidantien und Spurenelementen – mit feinsten Mikroinjektionen direkt in die mittlere Hautschicht eingebracht.
Das Ergebnis: Frischere, straffere und besser durchfeuchtete Haut
Anwendungsbereiche der Mesotherapie:
Ästhetische Dermatologie:
- Hautverjüngung im Gesicht, Hals, Dekolleté („Skin Rejuvenation“)
- Feuchtigkeitsaufbau bei müder, fahler oder sonnengeschädigter Haut
- Verbesserung der Hautstruktur und feiner Fältchen
- Unterstützung bei großporiger oder schlaffer Haut
- Stimulierung des Haarwachstums bei diffusem oder hormonell bedingtem Haarausfall
- Verbesserung der Durchblutung und Nährstoffversorgung der Haarwurzeln
- Für Frauen und Männer geeignet – insbesondere im Frühstadium des Haarverlusts
So funktioniert die Behandlung:
- Nach einer gründlichen Hautreinigung erfolgt die Injektion mit Vakuum und feinsten Nadeln
- Der individuell abgestimmte Wirkstoffcocktail wird in kleinen Mengen direkt in die Haut eingebracht.
- Die Kombination aus mechanischem Reiz (Mikroinjektion) und Wirkstoffwirkung regt die Mikrozirkulation, Kollagensynthese und Zellregeneration an.
Behandlungsverlauf:
- Dauer: ca. 20–30 Minuten
- Empfohlene Kur: 3–5 Sitzungen im Abstand von 2–4 Wochen, danach ggf. Auffrischung alle 3–6 Monate
- Keine oder minimale Ausfallzeit: leichte Rötungen, Hämatome oder Schwellungen klingen meist innerhalb eines Tages ab
Vorteile der Mesotherapie:
Auch kombinierbar mit anderen Verfahren (z. B. Radiofrequenz Microneedling)
Natürliches, frisches Hautbild ohne Volumenzunahme
Kaum Ausfallzeit
Operative Oberlidstraffung
Oberlidstraffung (Blepharoplastik) – ein klarer, wacher Blick
Schlupflider können nicht nur müde wirken lassen, sondern auch das Sichtfeld einschränken. Mit einer chirurgischen Oberlidstraffung (Blepharoplastik) lassen sich überschüssige Haut und erschlafftes Gewebe schonend entfernen – für einen frischen, entspannten Blick und oft auch verbesserte Sehfähigkeit.
Der Ablauf der Behandlung:
- Umfassende Beratung: Wir klären im Vorgespräch Ihre Erwartungen, vorhandene Anatomie und ob eine reine Oberlidstraffung sinnvoll ist.
- Medizinische Indikation: Bei funktionaler Beeinträchtigung (Sichtfeldeinschränkung) besteht ggf. Anspruch auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse – wir unterstützen Sie bei der Antragstellung.
- Fachärztliche Präzision: Als Hautarztpraxis mit chirurgischem Schwerpunkt garantieren wir höchste Standards in Technik, Ästhetik und Nachsorge.
Der ambulante Eingriff dauert ca. 45–60 Minuten. Sie sollen sich ca. 1 Woche frei nehmen. Fäden werden nach ca. 1 Woche gezogen, danach sind Sie wieder gesellschaftsfähig.
Vorteile:
- Ambulanter Eingriff in örtlicher Betäubung
- Feine Schnittführung in der Lidfalte – kaum sichtbare Narben
- Doppelter Nutzen:
- Ästhetisch: Strafft die Lidpartie, mildert den „müden Blick“, öffnet den Blickwinkel.
- Funktional: Verbessert oft spürbar das seitliche Sichtfeld, wenn Haut die Sicht behindert
Injektionslipolyse
Injektionslipolyse („Fett-weg-Spritze“) – gezielte Konturverfeinerung ohne OP
Die Injektionslipolyse ist ein bewährtes, nicht-chirurgisches Verfahren zur Reduktion kleiner, störender Fettpolster. Dabei wird ein spezieller Wirkstoff (Phosphatidylcholin/Desoxycholat) direkt in das Fettgewebe injiziert – dieses wird anschließend vom Körper auf natürlichem Weg abgebaut.
Geeignet für:
- Doppelkinn
- Hängebäckchen
- Bauch-/Hüftpolster („Love Handles“)
- Oberarme, Knie, Reiterhosen (nur bei lokalem Fettüberschuss)
Vorteile:
- Ambulant, ohne Narkose
- Keine Operation, keine Narbe
- Kontinuierlicher Fettabbau über mehrere Wochen
- Verbesserung der Hautkontur
Hinweis: Die Lipolyse ersetzt keine Gewichtsreduktion, sondern dient der Feinkonturierung. Für ein optimales Ergebnis sind meist 2–4 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen notwendig.
Ohrläppchenkorrektur
Ohrläppchenkorrektur – kleine Veränderung mit großer Wirkung
Eingerissene, ausgeleierte oder asymmetrische Ohrläppchen können durch jahrelanges Tragen schwerer Ohrringe oder durch Dehnungen („Tunnel“) entstehen. In unserer Praxis bieten wir die chirurgische Korrektur des Ohrläppchens in lokaler Betäubung an – schonend und mit sehr gutem ästhetischem Ergebnis.
Typische Korrekturen:
- Vernarbte oder ausgedehnte Ohrlöcher
- Riss im Ohrläppchen
- Wiederherstellung nach „Tunneln“ oder Piercings
Ästhetische Entfernung von Hautveränderungen
Ästhetische Entfernung gutartiger Hautveränderungen – sanft und narbenarm
Nicht alle Hautveränderungen sind krankhaft – aber viele werden als ästhetisch störend empfunden. Ob kleine Knötchen, erhabene Male oder harmlose Alterswarzen: In unserer Praxis bieten wir Ihnen die Entfernung gutartiger Hautveränderungen an – sicher, hautschonend und mit Augenmerk auf ein möglichst unauffälliges kosmetisches Ergebnis.
Häufig behandelte gutartige Hautveränderungen:
- Fibrome (Stielwarzen)
- Seborrhoische Keratosen (Alterswarzen)
- Polypöse Nävi (erhabene Muttermale)
- Milien (Talgablagerungen)
- Syringome (kleine Schweißdrüsenknötchen, v. a. um die Augen)
- Zysten oder Talgdrüsenvergrößerungen
Unsere Behandlungsmethoden:
Je nach Art, Größe und Lage der Hautveränderung verwenden wir unterschiedliche Techniken:
- Ablativer Laser: Besonders gewebeschonend, narbenarm
- Chirurgische Entfernung: Mit feiner Nahttechnik, wenn eine vollständige Exzision gewünscht ist
- Kürettage: Bei kleinen, oberflächlichen Veränderungen


Ambulante Operationen
Präzise Eingriffe – sicher und ohne Krankenhausaufenthalt
In unserer Praxis führen wir eine Vielzahl dermatologischer Eingriffe ambulant durch – fachgerecht, unter örtlicher Betäubung und in entspannter Atmosphäre. Ob zur Entfernung auffälliger Hautveränderungen, zur Diagnosesicherung oder zur Therapie von Hauttumoren: Unsere ambulanten Operationen bieten Ihnen medizinische Sicherheit ohne Klinikaufenthalt – mit schneller Erholung und individueller Betreuung.
Was bedeutet „ambulant“?
Ein ambulanter Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung, ohne dass ein Krankenhausaufenthalt nötig ist. Sie können die Praxis noch am selben Tag wieder verlassen und sich bequem zu Hause erholen.
- Ausführliche Aufklärung & Planung: Wir besprechen mit Ihnen den Eingriff, mögliche Alternativen und die Nachsorge.
- Lokale Betäubung: Der Eingriff erfolgt schmerzfrei und in ruhiger Atmosphäre.
- Gewebeschonende Operation: Mit modernen Techniken, meist ohne sichtbare Nähte und mit viel Erfahrung.
- Histologische Untersuchung: Jede entnommene verdächtige Hautveränderung wird feingeweblich analysiert. Nach Wunsch können auch bei ästhetischen Eingriffen feingewebliche Untersuchungen vorgenommen werden.
- Nachsorge & Kontrolle: Wundkontrollen, ggf. Fadenentfernung und Heilungsverlauf erfolgen direkt in unserer Praxis.
So läuft ein ambulanter Eingriff bei uns ab:
Wir besprechen mit Ihnen den Eingriff, mögliche Alternativen und die Nachsorge.
Der Eingriff erfolgt schmerzfrei und in ruhiger Atmosphäre.
Mit modernen Techniken, meist ohne sichtbare Nähte und mit viel Erfahrung.
Jede entnommene verdächtige Hautveränderung wird feingeweblich analysiert. Nach Wunsch können auch bei ästhetischen Eingriffen feingewebliche Untersuchungen vorgenommen werden.
Wundkontrollen, ggf. Fadenentfernung und Heilungsverlauf erfolgen direkt in unserer Praxis.
Laser- und Licht-Therapie
Die moderne Lasermedizin eröffnet zahlreiche Möglichkeiten zur gezielten Behandlung von Hautveränderungen – ganz ohne Skalpell, mit hoher Präzision und minimaler Belastung für die Haut.
In unserer Praxis setzen wir verschiedene Lasersysteme ein, individuell abgestimmt auf das jeweilige Hautproblem und Ihre persönlichen Bedürfnisse.
Wir klären in einem persönlichen Beratungsgespräch, welche Methode für Ihren Hautbefund medizinisch sinnvoll und ästhetisch optimal ist.
Ablativer (abtragender) Laser
Der ablative Laser (Asclepion Erbium:YAG) trägt gezielt oberste Hautschichten ab und regt gleichzeitig die Neubildung von Kollagen an. Er wird vor allem zur narbenfreien Entfernung von gutartigen Hautveränderungen sowie Behandlung von Vorstufen von weißem Hautkrebs (aktinische Keratosen) eingesetzt.
Außerdem findet der Erbium-Laser seine Anwendung in der Hautverjüngung und Verbesserung der Hautstruktur (fraktioniert), zur Behandlung von Narben und Sonnenschäden.
Die Behandlung erfolgt meist in örtlicher Betäubung.

Gefäßlaser
Mit unserem Gefäßlaser (Asclepion QuadroStar) behandeln wir effektiv und gezielt Gefäßveränderungen im Gesicht und am Körper – ohne Schädigung des umliegenden Gewebes.
Typische Anwendungsgebiete:
- Couperose/Rosazea (erweiterte Äderchen auf Wangen und Nase)
- Besenreiser an den Beinen
- Hämangiome (Blutschwämmchen)
- Spider Naevi (sternförmige Gefäßbäumchen)
Die Behandlung ist schonend und erfordert je nach Befund meist 1–3 Sitzungen. Eine Beteubung ist hier nicht erförderlich.
Haarlaser
Dauerhafte Haarentfernung mit Dioden-Laser (Asclepion MeDioStar)
Unerwünschter Haarwuchs kann belastend sein – insbesondere bei starker Körper- oder Gesichtsbehaarung. Mit unserem medizinischen Lasersystem zur dauerhaften Haarentfernung bieten wir eine sichere und langanhaltende Lösung. Das Laserlicht zielt auf das Haarpigment (Melanin) in der Haarwurzel – ohne die Haut zu verletzen.
Geeignet für:
- Gesicht (z. B. Oberlippe, Kinn)
- Achseln, Bikinizone, Genitalbereich, Arme, Beine, Rücken
Oft sind 4-6 Sitzungen notwendig, die besten Ergebnisse werden bei dunkleren Haaren und heller Haut erzielt – wir beraten Sie gerne individuell zu den Erfolgsaussichten.

Photodynamische Therapie (PDT)
Die Photodynamische Therapie (PDT) ist ein innovatives, besonders gewebeschonendes Verfahren zur Behandlung frühzeitiger Hautkrebsvorstufen und ausgewählter oberflächlicher Hauttumoren. Sie kombiniert einen lichtaktivierbaren Wirkstoff mit einer speziellen Lichtquelle – für eine gezielte Zerstörung krankhaft veränderter Zellen bei gleichzeitigem Erhalt gesunder Haut.

So funktioniert die PDT:
- Vorbereitung: Die veränderten Hautstellen werden gereinigt und ggf. leicht angeraut (z. B. durch oberflächliches Anritzen oder Curettage), um die Wirkstoffaufnahme zu verbessern.
- Auftragen der Photosensibilisator-Creme: Die betroffene Stelle wird mit einem lichtempfindlich machenden Medikament behandelt (meist mit dem Wirkstoff 5-Aminolävulinsäure).
- Einwirkzeit: Der Wirkstoff reichert sich gezielt in krankhaft veränderten Zellen an.
- Belichtung: Die Haut wird mit einer speziellen Lichtquelle (rotes Licht) bestrahlt. Dabei entstehen reaktive Sauerstoffmoleküle, die gezielt die geschädigten Zellen zerstören.
- Heilung: Die Haut regeneriert sich in den folgenden Tagen – mit gutem kosmetischem Ergebnis.

Häufig gestellte Fragen
Nehmen Sie neue Patienten auf?
Aktuell sind unsere Kapazitäten weitgehend ausgeschöpft. In ausgewählten Fällen ist eine Terminvergabe jedoch möglich – abhängig vom individuellen Anliegen. Bitte kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon.
Was sind IGEL-Leistungen?
IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen) sind medizinische Leistungen, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehören und daher von Patientinnen und Patienten selbst getragen werden. Sie erfolgen auf individuellen Wunsch und können medizinisch sinnvoll oder ästhetisch motiviert sein.
Gibt es Parkplätze?
Da sich unserer Praxis in einem Wohngebiet im Zentrum von Halle befindet, sind die Parkmöglichkeiten eingeschränkt. Allerdings sind wir gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (TRAM 8 hält direkt vor der Haustür).
Entstehen Kosten für ein ästhetisches Beratungsgespräch?
Nein, ein Beratungsgespräch in unserer Praxis ist kostenlos und unverbindlich.
Wie oft habe ich Anspruch auf ein Hautkrebsscreening?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten alle zwei Jahre.
Wie lange muss ich auf einen Termin warten?
Die Wartezeit auf einen Termin variiert je nach Terminart zwischen 2 bis 6 Monaten.
Wann habe ich Anspruch auf einen Akuttermin?
Ein Akuttermin ist für plötzlich aufgetretene oder sich rasch verschlechternde Hauterkrankungen vorgesehen, die zeitnah ärztlich abgeklärt werden sollten. Dazu zählen beispielsweise akute Entzündungen, schmerzhafte Hautveränderungen, Infektionen oder unklare, schnell wachsende Befunde.
Bitte haben Sie Verständnis, dass Akuttermine ausschließlich für medizinisch dringliche Anliegen reserviert sind und nicht für planbare Behandlungen vergeben werden.




